DJK Straubing 0:1 SV Salching

Die DJK Straubing musste am Freitag in Rattenberg bzw. am Sonntag auf heimischem Gelände gegen den SV Salching zwei Rückschläge hinnehmen.
Am Freitag fand das Nachholspiel gegen den Tabellenletzten aus Rattenberg statt, das man durchaus hätte gewinnen können, doch zwei Tore von Andreas Sperl reichten nicht aus, um die frühe 2:0-Führung der Hausherren noch in einen Sieg umzuwandeln. So trat man die Heimreise mit lediglich einem Punkt und einer vermutlich schweren Verletzung von Tom Achatz, dessen Comeback im Jahr 2012 mehr als fraglich sein wird, an.
Besser machen wollten es die Mannen von Trainer-Duo Kettl/Ernst schließlich am Sonntag am heimischen Vogelauweg. Hier dominierte man gegen den SV Salching das Spielgeschehen zwar größtenteils, doch die letzte Durchschlagskraft war auf beiden Seiten nicht vorhanden. Kossa, Weindler und Sperl hatten in der ersten Hälfte zwar gute Gelegenheiten, scheiterten jedoch am starken Salchinger Schlussmann oder verzogen knapp. Die Umstellung auf Libero brachte die DJK in keine größeren Schwierigkeiten. Vielmehr war es ein altes Problem, das die Hausherren wenige Minuten nach dem Seitenwechsel in Rückstand brachte: eine Salchinger Ecke fand ihren Adressaten im freistehenden Tobias Ertl, der für seine Farben zum 1:0 einköpfen konnte und Keeper Pratsch keine Abwehrmöglichkeit ließ. Spielbestimmend blieb weiterhin die DJK und war lediglich durch Salchinger Konter bzw. einen Freistoß gefordert. Pratsch klärte zweimal glänzend. Trotz aller Bemühungen blieb es beim aus Gästesicht glücklichen 0:1, was die vierte sieglose Partie in Folge für die Kettl-Truppe bedeutet. Dennoch wird man am Vogelauweg den Kopf nicht in den Sand stecken und den Blick vielmehr nach vorne richten, denn bis zur Winterpause stehen noch einige schwere Partien an, aus denen man den ein oder anderen Zähler mitnehmen möchte, um beruhigt überwintern zu können.
Die Reserve erwischte einen rabenschwarzen Start und lag bereits nach 13 Minuten mit 0:3 in Rückstand. Löblich ist zwar, dass man danach nicht aufsteckte und ab diesem Zeitpunkt mindestens gleichwertig und phasenweise sogar die bessere Mannschaft war, doch mehr als das 1:3 durch Warth, der einen Freistoß herrlich in den Winkel zimmerte, sprang nicht mehr heraus, was vor allem an der katastrophalen Chancenverwertung lag. Beste Gelegenheiten wurden (auch unmittelbar nach dem 0:1 bzw. 0:2) dekadent vergeben und die realistische Möglichkeit, einen 0:3 Rückstand sogar noch zu drehen, wurde verschenkt.